Autorenvorstellung: Christina Löw

Autorenvorstellung: Christina Löw

Robins Coach und Herz unserer Twitter-Seite

 

Mit diesen wichtigen Aufgaben hat sie bereits seit über zwei Monaten hinter den Kulissen voll mitgepowert, doch nun ist es Zeit, sie auch aus dem Schatten ins Rampenlicht treten zu lassen: Unsere Christina. Die Twitter-Fee und mit ein Grund, warum ihr im Oktober noch den siebten Sohn zu lesen bekommen habt. Mit Julia hat sie gemeinsam Nacht- und Wochenendschichten geschoben, um die Geschichte zu polieren und zu einem kleinen Diamanten werden zu lassen. Doch sie kann nicht nur gut mitarbeiten, nein:

„Ideen? Ich hätte da so ein, zwei Schubladen voll.“

Dieser Spruch ist quasi ihr Motto.

Schon als sie selbst noch gar nicht schreiben konnte, sind in Christinas Kopf ganz viele Ideen für Geschichten herumgesprungen. Schon damals war sie damit beschäftigt, all diese Plotbunnies zu sammeln und zu zähmen. Das hat sich bis heute nicht geändert. Immer noch nisten sich fortlaufend neue Ideen bei ihr ein.

Um allen angemessen Aufmerksamkeit zu schenken, würde Christina am liebsten den ganzen Tag nichts anderes tun, als zu schreiben. Dass man ihr ein Stichwort geben kann und im Handumdrehen der Beginn einer Geschichte daraus wird, hat sie zur Märchenspinnerei gebracht – und natürlich ihre Faszination für Märchen.

 

Ich kann mich an keine Zeit ohne Märchen erinnern.

Christina Löw ist mit Märchen aufgewachsen. Wahrscheinlich hat ihre Mutter ihr schon Märchen vorgelesen, bevor sie überhaupt auf der Welt war. Von Märchen umgeben zu sein, hat sie geprägt, vor allem die Vielfalt an ganz unterschiedlichen Geschichten … Zwar gab es Klassiker wie die Märchen der Brüder Grimm, von Wilhelm Hauff und Hans Christian Andersen, die Märchen aus tausendundeiner Nacht u.a., aber auch noch so viel mehr.

Manche Märchenbücher waren thematisch geprägt, wie Geschichten von Müttern und Töchtern, Feen- oder Hexenmärchen. Andere hatten Länderschwerpunkte, Reisen durch die ganze Welt und verschiedene Jahrhunderte anhand von Märchen und Sagen, Mythen und Legenden. Wie viele Märchenbücher es in ihrer Kindheit insgesamt daheim gab, weiß sie gar nicht so genau. Fakt ist: Es waren viele.

 

Ein Meer aus Märchen

Bei so vielen Märchen fällt Christina die Auswahl schwer, wenn es um die Frage nach dem Lieblingsmärchen geht. Über die Jahre haben sich die ganzen Geschichten in ihrem Kopf zu einem riesigen Land aus Märchen zusammenverwoben. Einige Elemente haben sich eingeprägt, andere sind in Vergessenheit geraten.

Ein Thema, das ihr besonders gut gefällt, lässt sich aber schon herauskristallisieren: Märchen von starken Frauen. Davon hat sie über die Jahre einige kennengelernt. Zumindest wenn man sich Märchen aus aller Welt ansieht, gibt es eine Vielzahl an gewitzten Frauen und Mädchen, die nicht auf ihren Retter warten, sondern selbst zur Tat schreiten. Kein Wunder also, dass Christina Löw den Weg zur Märchenspinnerei gefunden hat.

 

Märchen und Miteinander

Als Christina zum ersten Mal von der Märchenspinnerei hörte, ist sie zunächst fast etwas sentimental geworden. Sie musste an die Stunden zurückdenken, die sie in ihrer Kindheit mit Märchen verbracht hat, schöne Stunden – und an das Miteinander, an das gemeinsame Lesen in verschiedenen Märchenbüchern oder auch das Vorlesen.

Die Idee, aus bestehenden Märchen neue Geschichten zu spinnen, hat sie fasziniert. Ebenso der Gedanke, in einer gar nicht so kleinen Gruppe von Autorinnen an einer gemeinsamen Reihe und parallel doch wieder an Einzelgeschichten zu arbeiten. Christina Löw sieht es als Herausforderung und Bereicherung – und auch ein bisschen wie im Märchen: Schließlich fällt auch da den Helden das ersehnte Ziel selten einfach in den Schoß. Es ist Arbeit, aber eine, die sich lohnt.

 

Liebe Christina, wir freuen uns, dich bei uns zu haben, du bist in vielerlei Hinsicht eine wahre Bereicherung für die Spinnerei geworden. Und ohne dich würde manches schon gar nicht mehr laufen.

 

Also, ein herzliches Willkommen im Team. 🙂

 

Eure Sylvia


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