Autorenvorstellung: Valentina Kramer

Autorenvorstellung: Valentina Kramer

Von heiler Welt zu düsteren Abgründen

Wenn die Fantasien mal wieder ungeahnte Weiten annehmen, greift Valentina Kramer zum Stift. Die in der Nähe von Frankfurt am Main geborene Bankfachwirtin holt sich ihre Inspiration von den Leuten, mit denen sie tagtäglich zu tun hat. Nebenbei studiert sie auch noch Modedesign und lernt dabei sicher ein ganz anderes Klientel kennen. Wenn sie dann noch Zeit findet, ist Valentina gerne unterwegs.

An der Märchenspinnerei gefiel ihr vor allem der Gedanke, die heile Märchenwelt zu dekonstruieren und in etwas Düsteres zu verwandeln. Dass dabei auch noch relevante, ernste Probleme angesprochen werden, kommt ihr da nur zu gute. In ihrem eigenen Roman verarbeitet Valentina daher das omnipräsente Thema des Rassismus.

Lieber gemeinsam im Team als alleine in der Autorenwelt

Doch viel mehr noch als die Geschichten der Märchenspinnerei, findet Valentina Gefallen an dem Konzept der Märchenspinnerei: gemeinsame Arbeit, gegenseitige Unterstützung und kollegialer Austausch. So oft arbeitet man als Autor im Stillen vor sich hin, dass solch eine Art Projekt eine willkommene Abwechslung bietet. Zudem ist Valentina richtig begeistert von der dynamischen und harmonischen Zusammenarbeit.

Daher freut sie sich auch am meisten auf die wundervollen Geschichten, die hier gesponnen werden, und bei der Geburt des ein oder anderen Buches dabei zu sein. Valentina hat nämlich schon so einige Märchenspinner-Romane betagelesen und so wird jede einzelne Veröffentlichung ein Ereignis zum Mitfreuen.

Valentinas Lieblingsmärchen

Natürlich hat auch Valentina ihre Lieblingsmärchen, wenn auch keinen eindeutigen Favoriten. Grundsätzlich gefällt ihr an Märchen vor allem, dass es immer zwei Seiten der Medaille gibt. Es ist nie alles nur rosarot, nie alles nur tiefschwarz und trotzdem steckt häufig auch Ironie und eine große Portion Humor darin. Zu ihren Lieblingen gehört daher „Dornröschen“, „König Drosselbart“ und das eher unbekannte Märchen „von Einem, der auszog, das Fürchten zu lernen“.

Am 13. Juli präsentiert Valentina uns dann ihr Märchen und wie es sich für sie gehört, wird es düster. Ich bin gespannt.
Eure Janna

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.