Coverrelease: „Der Kater unterm Korallenbaum, oder: Wünschen will gelernt sein“ von Christina Löw

Coverrelease: „Der Kater unterm Korallenbaum, oder: Wünschen will gelernt sein“ von Christina Löw

Nach dem uns das 16. Buch der Märchenspinnerei in die russische Märchenwelt und zugleich nach Afrika geführt hat, kehren wir mit Christina Löws Roman »Der Kater unterm Korallenbaum, oder: Wünschen will gelernt sein“ (großteils) auf den europäischen Kontinent zurück und tauchen in die grimmsche Märchenwelt ein.

In ihrem Debüt »Träume voller Schatten« befasste Christina sich mit »Der Zwerg Nase« von Wilhelm Hauff. In ihrem zweiten Buch setzt sie sich mit dem Märchen »Der gestiefelte Kater« auseinander – maßgeblich in Köln und doch irgendwie in Japan.

 

Cover Der Kater unterm Korallenbaum

 

Klappentext

Drei Geschwister
Zwei Kulturen
Ein Kater

Yuki würde sich am liebsten nur auf ihre Design-Karriere konzentrieren, doch die Realität sieht anders aus: In der Agentur muss sie sich mit eifersüchtigen Kolleg*innen herumschlagen und das Familienessen am Wochenende wird von Auseinandersetzungen mit ihren älteren Geschwistern überschattet. Als dann auch noch ihr Vater stirbt und sie Familienkater Sasuke erbt, gerät ihre Welt vollends aus den Fugen: Denn der Kater kann nicht nur sprechen, er mischt sich mit seinen magischen Pfoten auch gern in alle Bereiche ihres Lebens ein … selbst in Sachen Liebe.

Der gestiefelte Kater einmal anders. In »Der Kater unterm Korallenbaum, oder: Wünschen will gelernt sein« spinnt Christina Löw aus Elementen des grimmschen Märchens eine moderne Fabel über Geschwisterstreit und Familienbande, zweite Chancen und den Umgang mit Verlust sowie die Suche nach der eigenen Identität.

 

Warum gerade »Der gestiefelte Kater«?

Ich könnte jetzt sagen: Weil wir eine Katze haben. Doch das wäre zu kurz gedacht. Wenngleich unser heimischer Flauschtiger einige der Wesenszüge – und Eigenheiten – besitzt, die auch Yukis Kater Sasuke an den Tag legt …

Ich habe ja schon in »Träume voller Schatten« einige Tiere zu Wort kommen lassen – die Gans z.B. ist immer noch einer meiner Lieblinge – und irgendwie hatte ich danach Lust auf eine Geschichte, in der ein Tier eine deutlich größere Rolle bekommt als in meinem Debüt. Nicht unbedingt als Hauptrolle – das wäre noch mal eine ganz andere Art des Erzählens –, aber doch zumindest in einer ziemlich wichtigen Nebenrolle.

Von da war es für mich zum gestiefelten Kater nicht weit. Was nicht bedeutet, dass das Märchen an sich zu meinen Lieblingen zählen würde … ehrlich gesagt, einige Stellen und auch die ›Moral von der Geschichte‹ gefallen mir so gar nicht.

 

Was wäre, wenn es eben doch nicht so einfach wäre?

Das war eine der Fragen, mit denen ich mich beim Plotten meiner Adaption beschäftigt habe. Im Märchen »Der gestiefelte Kater« bekommt der jüngste Sohn, der nichts außer den Kater erbt, von eben diesem Katzentier so ziemlich alles in den Schoß gelegt.

Du willst reich sein? Du bekommst so viel Geld, wie du tragen kannst. Du willst eine Frau? Ich hätte da eine Prinzessin für dich. Du hättest gerne Ländereien? Ich trickse für dich mal schnell einen Zauberer aus, verspeise diesen und dann bekommst du alles, was diesem gehört.

Ja, nee, schon klar.

Da mag ich die Adaption in »Janosch erzählt Grimms Märchen« um einiges lieber … Solltet ihr diese mal lesen, könntet ihr schon ein paar kleine Hinweise bekommen, wie das mit dem Kater und den Wünschen in meiner Geschichte aussieht. 😉

 

Sooo, mehr wird heute aber nicht gespoilert. Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig auf »Der Kater unterm Korallenbaum, oder: Wünschen will gelernt sein« neugierig machen – ich freue mich jedenfalls schon sehr auf die baldige Veröffentlichung!

 

Alles Liebe

Eure Christina

 

PS: Das Cover hat übrigens die wunderbare Sameena Jehanzeb (saje design) gestaltet. <3


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