Hollerbrunn – der ganz normale Wahnsinn des Erwachsenwerdens

Hollerbrunn – der ganz normale Wahnsinn des Erwachsenwerdens

 

Tina Skupins Hollerbrunn entführt in die imposante Kulisse der Alpen

 

Hollerbrunn schafft es sowohl das Flair einer malerischen Postkarten einzufangen, ohne dabei altbacken zu wirken, als auch märchenhaft Bekanntes mit der Coolness echter urban Fantasy zu verbinden.

Unsere schwedische Auswanderin sagt selbst, dass Jugendfantasy normalerweise nicht ihr Zielgenre ist. Für die Märchenspinnerei hat sie allerdings die Ausnahme gemacht und was seitdem geschah, gibt ihr wohl recht.

So kann diesmal nicht nur ihr erwachsenes Publikum den unverwechselbar sarkastischen Tina-Humor genießen, sondern schon Leser ab 12. Bevorzugt jene, die sich mit den so klassischen Problemen wie Geschwistern, Eltern, Stiefeltern und weltzerstörenden Dämonen herum schlagen müssen. Und seien wir ehrlich: Wer kennt gerade letztere nicht aus seiner Jugend?

 

 

Die Nominerung für den Phantastikpreis als Krönung eines ganz besonderen Jahres

 

„Der Phantastikpreis ist für mich so etwas riesig Großes, weit Entferntes. Ich kann ja immer noch nicht fassen, dass Hollerbrunn auf der Longlist gelandet ist.“, sagt Tina selbst dazu.

Dass sie ihn gewinnen könnte, kann sie sich dabei kaum vorstellen. Andererseits konnte sie sich so vieles nicht vorstellen, was im letzten Jahr nach der Veröffentlichung von Hollerbrunn einfach geschehen ist. Ihr Buch in einer Buchhandlung. Fanmails, von Menschen, die von Tinas Schreiben tief berührt waren. Ihre erste Lesung auf der BuchBerlin und jetzt folgend dann auch die Lesung auf der LBM in nicht mehr ganz einer Woche.

So langsam kommt wohl auch in ihrem Kopf an, dass das Publikum durchaus von der schneebeladenen Glitzerwelt ihres punkigen Jugendmärchens fasziniert ist, und vielleicht … ja ganz vielleicht mit eurer Hilfe könnte da noch ein viel größerer Traum wahr werden.

 

 

Grenzen überwinden, Menschlichkeit zeigen

 

Dafür schreibt Tina. Ihre Helden sind nicht die klassischen Bad Boys und verkannten Prinzessinnen. Sie sind wundervoll unperfekt und genau das macht sie so liebenswert.

Was ihre beiden Heldinnen Marie und Marie – äh Verzeihung, Pegg – zu dieser Nominierung sagen?

Marie: „Wir sind für den Phantastikpreis nominiert? Das ist so wundervoll, wir sind so glücklich! Tausend Dank an alle, die für uns stimmen! Wir sind superdankbar. Sag doch auch was, Pegg!“

Pegg: blickt von ihrem Handy auf „Jaja genau, stimmt mal für Marie ab! Die fährt voll auf den Preis ab. Ich? Mich interessiert das ja alles nicht!“ bestellt 400 „Nominiert für den Phantastikpreis“- Sticker, fünf T-Shirts mit DPP-Aufdruck und einen Suchscheinwerfer, um Batman-like das DPP-Logo in den Himmel zu projizieren.

 

Also liebe Marie, liebe Pegg, liebe Tina: Wir wünschen euch auf jeden Fall jede Menge begeisterte Leser, die für euch voten. Die Schneeschwestern mit dem DPP in der Hand – wer dieses Bild vor Augen hat, der kommt hier zur Abstimmung.


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