Ein Blick in den magischen Spiegel: Interview mit Susanne Eisele

Ein Blick in den magischen Spiegel: Interview mit Susanne Eisele

Liebe Märchenspinnerei-Fans, heute gibt es das zweite Interview aus unserer Reihe „Ein Blick in den magischen Spiegel“ mit einer unserer Autor*innen.

Diesmal ist Susanne Eisele dran, sich den 13 Fragen zu stellen, die der magische Spiegel auf Lager hat. Neben sehr persönlichen Antworten hat sie auch sehr erfreuliche Nachrichten zu verkünden, was neuen Lesestoff angeht.

Viel Spaß beim Kennenlernen. 🙂

 

13* Fragen an die Märchenspinner*innen

Autor*innenfragen

1. Was ist für dich die größte Herausforderung beim Schreiben?

Derzeit ist das die Herausforderung die nötige Zeit und Konzentration aufzubringen, um etwas Sinnvolles „zu Papier“ zu bringen.

2. Was machst du (haupt-)beruflich und wie schaffst du es, das alles unter einen Hut zu  bringen?

Ich habe hauptberuflich in Vollzeit einen Bürojob. Das Schreiben von Geschichten findet daher meist nur am Wochenende und im Urlaub statt, weshalb es auch nicht allzu viele Veröffentlichungen von mir im Jahr gibt.

3. Was hat dich letztlich dazu gebracht, dein erstes Buch zu veröffentlichen?

Mein Vater war schwer krank und ich wollte unbedingt, dass er ein Buch von mir in den Händen hält, bevor er stirbt.

4. Welche Ziele willst du dieses Jahr in deinem Autor*innenleben erreichen?

Ich möchte im Juni, spätestens Anfang Juli mein nächstes Buch veröffentlichen. Keine Märchenadaption, aber eine etwas abgedrehte Geschichte, in der durchaus die eine oder andere Märchenfigur ihren Auftritt haben wird. Außerdem ist der erste Entwurf einer weiteren Märchenadaption fertig. Mit etwas Glück wird diese dann entweder Ende diesen oder Anfang nächsten Jahres veröffentlicht.

 

Projektfragen

5. Wie lange braucht es bei dir von der Idee im Kopf, bis diese auf dem Papier landet, und wie lange schreibst du in etwa an einer Geschichte?

Wenn ich eine Idee habe, schreibe ich die immer so schnell wie möglich auf. Bis daraus aber eine Geschichte entsteht, dauert es recht lange., wobei das sehr unterschiedlich ist. Wenn’s sehr gut läuft, brauche ich ein halbes Jahr zum Aufschreiben der Geschichte und ein halbes Jahr für die Überarbeitung. Wenn andere Projekte (z.B. Kurzgeschichten) dazwischen kommen, kann es aber durchaus auch länger brauchen, bis die Geschichte geschrieben und überarbeitet ist.

6. Bei welchem Ereignis aus einer deiner Geschichten wärst du gern dabei gewesen?

Ich wäre mal sehr gerne bei einem Konzert von Flo Circus dabei (Florians Band aus „Das erste Lied“).

7. Würdest du gerne mal mit einer*m deiner Protagonist*innen tauschen? Wenn ja, mit wem?

Einen dauerhaften Tausch könnte ich mir nicht vorstellen, aber mal mit Frau Hag tauschen, um mit Bodo zu reden („Kein Schnee im Hexenhaus“), oder mal mit Matthew („Nachbarschaftshilfe“ und „Kinderspiel“). So schnell rennen zu können, wäre sicher eine interessante Erfahrung.

8. Kannst du dich noch erinnern, wann und wie du auf die Idee für deine letzte (oder eine deiner anderen) Geschichte(n) gekommen bist?

Bei dem im Herbst erscheinenden Buch war es eine Ausschreibung, gepaart mit einer der Kurzgeschichten aus „Susannes Kurzgeschichten aus Raum und Zeit“. Die daraus entstehende Kurzgeschichte wurde nicht genommen und ich habe die Gelegenheit genutzt, diese auszubauen und einen kurzen Roman daraus zu machen.

 

Fragen an die Protas

9. Gibt es etwas, das du deiner*m Autor*in schon immer mal ungeniert um die Ohren hauen wolltest? Raus damit!

Charles (aus „Nachbarschaftshilfe“): Ich finde es ziemlich unfair, dass ich als Weiberheld dargestellt werde. Bei Frauen heißt es immer, sie müssten viele Frösche küssen, bis sie ihren Prinzen treffen. Schon daraus folgt doch, dass ein Prinz viele Frauen küssen muss, bis er die richtige findet. Das ist einfach nur logisch und kein Grund, das so zu schreiben, als sei es negativ.

10. In welche andere Buchwelt würdest du sofort auswandern, wenn du könntest und warum? Oder bleibst du doch lieber in deiner eigenen Geschichte?

Ich glaube, ich bleibe in meiner eigenen Geschichte. Meinen „Prinzen“ habe ich gefunden, damit kann ich ja dann auch erstmal zufrieden sein.

 

Märchenhaftes

11. Wenn du 24 Stunden lang eine Märchenfigur sein könntest, welche Märchenfigur wärst du dann gerne?

Aschenputtel – nachdem sie ihren Prinzen geheiratet hat. Ich bin zwar eigentlich nicht so der Prinzessinentyp, aber 24 Stunden lang in einem Schloss zu wohnen und verwöhnt zu werden, hätte schon was.

12. Wenn du drei Wünsche frei hättest, was würdest du dir wünschen?

Gesundheit für alle, eine vollständig intakte Umwelt und Reichtum für alle, sodass alle das machen können, was ihnen Freude bereitet.

 

Zukünftige Projekte

13. Welche Themen sollten deiner Meinung nach noch in einer Märchenspinnerei-Adaption verarbeitet werden?

Ich denke Geldgier und Umweltzerstörung wären gute Themen, auch wenn mir selbst da aktuell nichts dazu einfällt.

 

Und – haben wir zu viel versprochen? Noch mehr Infos zu Susannes Büchern findet ihr hier.

Schon bald gibt es die nächste Folge unserer Interview-Reihe „Ein Blick in den magischen Spiegel“ mit den 13 märchenhaften Fragen – bleibt gespannt!

 

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