Veröffentlichung: „Das Lied des Herbstmondes“ von Christina Löw

Veröffentlichung: „Das Lied des Herbstmondes“ von Christina Löw

Endlich ist er da, der nächste Roman aus den Reihen der Märchenspinnerei! Mit „Das Lied des Herbstmondes“ sind nun schon drei Märchenadaptionen von Christina Löw bei uns erschienen.

Durch den Beitrag zum Coverreveal und auch die bisherigen Stationen der Buchstabenjagd zur VÖ habt ihr bereits einiges über die Geschichte erfahren, aber natürlich längst nicht alles! Erst recht, da die Buchstabenjagd ja noch mehrere Tage läuft … und ihr auch wahrscheinlich bisher nicht den Roman gelesen habt.
Doch zurück zum Thema: Die Autorin hat einige Antworten für euch, die sie euch beim Coverreveal noch schuldig geblieben ist.

Zum Beispiel, was das mit dem Lied und dem Mond und dem Herbst im Titel auf sich hat …

Also, warum „Das Lied des Herbstmondes“?

Alle Teile des Titels bzw. die Gründe dahinter und Zusammenhänge dazwischen kann ich euch leider nicht verraten – das erfahrt ihr weiter hinten im Buch, ähnlich wie bei „Der Kater unterm Korallenbaum“. Aber natürlich erzähle ich euch gerne etwas zu allem anderen. 🙂

Wie ihr inzwischen schon wisst, spielt Musik eine nicht unerhebliche Rolle in „Das Lied des Herbstmondes“. Da wäre zum Beispiel, dass Protagonistin Carolin gerne singt und auch in einem Schul-Musical mitspielt. Später kommt außerdem eine magische Komponente zu der Musik hinzu …
Es gibt also auf jeden Fall einige Lieder im Buch. Schlussendlich war das „Lied“ im Titel aber auch eine klanglich-ästhetische Entscheidung. Irgendwie fühlte sich z.B. „Die Musik des Herbstmondes“ nicht rund an, ebenso wenig „Der Song des Herbstmondes“ oder „Der Gesang des Herbstmondes“. Wobei das natürlich auch Geschmackssache ist – hätte euch einer der anderen Titel besser gefallen?

Weiter mit dem Mond …

Der Mond im Titel spielt auf einen anderen Aspekt des Buches an: auf die Magie. Denn nach der Wicca-Tradition ist es wichtig, bei der Magie-Arbeit die verschiedenen Mondphasen im Blick zu behalten.
So bietet es sich z.B. an, Rituale, die etwas lösen oder entfernen sollen, bei abnehmendem Mond durchzuführen. Während sich die Phase des zunehmenden Mondes für Zeremonien eignet, bei denen es darum geht, etwas herbeizuführen oder zu mehren. Am intensivsten ist demnach die magische Energie des Mondes in den drei Tagen vor einem Vollmond bzw. am Abend eines solchen. Und das sind nur ein paar grundlegende Punkte für einen ersten Einblick, in ihrer Gesamtheit ist die Bedeutung des Mondes in der Wicca-Arbeit noch um einiges facettenreicher.
Jedenfalls taucht der Mond in seinen unterschiedlichen Phasen aus diesen und weiteren Gründen doch recht regelmäßig im Buch auf, was schlussendlich auch dazu führte, dass mit im Titel-Brainstorming landete und schließlich im Titel.

… und schließlich zum Herbst.

Während diese beiden Aspekte noch recht einfach zu erklären sind, ist das beim Herbst etwas schwieriger … oder zumindest im Großteil der Geschichte weniger offensichtlich. Denn zu Beginn des Romans ist Winter. Dann kommt der Frühling, schließlich der Sommer und im Herbst landen wir erst ganz am Ende. Das hat sich beim Schreiben und Überarbeiten so entwickelt. ^^
Als ich den Handlungsbogen des Buches entworfen habe, habe ich mich in einigen Teilen am Wicca-Jahreskreis orientiert und auch an den zugehörigen Festen. So hat Carolin z.B. zu Imbolc Geburtstag, einem Fest, bei dem teils Initiationsriten vollzogen werden. Für Carolin ist dies der Tag, an dem sie erfährt, dass ihre Oma eine Wicca war, was sie in gewisser Weise in die Welt der Magie einführt. Diese Übereinstimmung von wichtigen Daten im Jahreskreis und wichtigen Ereignissen der Geschichte gibt es an einigen Stellen. Allerdings weniger offensichtlich, als ursprünglich geplant, weil beim Überarbeiten so einige Dinge rausgeflogen sind. Aber nun wisst ihr zumindest von dieser Stelle. 🙂
Was den Herbst angeht … Wenn ihr am Ende des Buches angelangt seid, schlagt mal die Bedeutung von Samhain nach. Zwar spielt das Ende nicht genau an diesem Festtag, aber es deutet in gewisser Weise darauf hin.

Ihr hättet nun gerne einen Buchstaben?

Zwar könnte ich noch einiges mehr über „Das Lied des Herbstmondes“ schreiben, doch das hier ist schließlich auch eine Station der Buchstabenjagd. Und natürlich habe ich einen Buchstaben für euch: Hier bekommt ihr ein K.

Der Buchstabe K.

Solltet ihr weitere Fragen zu „Das Lied des Herbstmondes“ haben, schreibt sie gerne in die Kommentare. Dann beantworte ich sie euch dort. 🙂

Ansonsten wünsche ich euch viel Spaß beim Rest der Buchstabenjagd! Weiter geht’s auf Instagram bei Trimagie.
Und denkt dran: Solltet ihr mal nicht weiterkommen oder auf eurem Weg ein Link nicht funktionieren, kehrt einfach zum Startbeitrag zurück.

Eure Christina
und der Rest der Märchenspinnerei

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