Coverrelease: „Unter pinken Sternen“ von Sabrina Schuh

Coverrelease: „Unter pinken Sternen“ von Sabrina Schuh

Nachdem unser zunächst geplantes 15. Buch leider ausfallen musste, übernimmt ein weiteres von Grimms Märchen den Staffelstab. Sabrina Schuh entführt uns mit „Unter pinken Sternen“ in die Welt der „Sterntaler“.

Cover Unter pinken Sternen

 

Klappentext

Ein geplatzter Traum
Ein Leben im Abseits
Ein Himmel voller Sterne

Die aufstrebende Modedesignerin Silke hat alles, wovon sie jemals geträumt hat. Als der plötzliche Unfalltod ihrer Eltern sie völlig aus der Bahn wirft, verliert sie nicht nur ihren Job und ihr Zuhause, sondern auch jede gesellschaftliche Struktur. Anfangs noch voller Hoffnung, vom vielgepriesenen Sozialstaat aufgefangen zu werden, erlebt Silke eine bittere Enttäuschung nach der anderen. Sie ist von nun an auf sich allein gestellt und muss lernen, in der rauen, unbarmherzigen Welt der Obdachlosen zurechtzukommen. Allerdings bleibt ihr wenig Zeit, diese Herausforderungen zu meistern, wenn sie nicht das Letzte verlieren möchte, was ihr geblieben ist: ihr Leben.

In Unter pinken Sternen spinnt Autorin Sabrina Schuh aus den Elementen der Grimmschen Sterntaler eine in sich geschlossene, düstere Gesellschaftskritik über Schuldgefühle, Verzweiflung und das schwere Leben einer jungen Obdachlosen.

 

Warum gerade Sterntaler?

Diese Frage ist denkbar einfach zu beantworten, denn welcher (Märchen-)Autor träumt nicht davon, eines Tages einmal sein eigenes Lieblingsmärchen zu adaptieren? Genau diesen Wunsch habe ich mir mit „Unter pinken Sternen“ erfüllt, denn Sterntaler ist von klein auf mein Lieblingsmärchen.

 

Modebranche – Muss das sein?

Ja, es muss. Wer sich die Hauptfigur Silke näher ansieht, wird feststellen, dass sie bereits in „Unter schwarzen Federn“ eine wichtige Nebenrolle hatte, und bereits dort hat sie dieses Hobby gehabt, obwohl damals die Sterntaler-Adaption noch nicht einmal in Planung war. Die Modekomponente ist auch für mich persönlich sehr nah mit diesem Märchen verknüpft. Denn eine meiner frühesten Kindheitserinnerungen ist ein absolut traumhaftes Faschingskostüm, welches meine Oma für mich entworfen und genäht hat. Und wie könnte es anders sein … es war ein wundervolles Sterntalerkostüm, sogar mit einem Reif für den Kopf, von dem goldene Lamé-Sterne hingen, damit ich auch wirklich meinen ganz persönlichen Sternenregen hatte.

 

Letzter Halt: Obdachlosigkeit

Neben den persönlichen Themen ist Obdachlosigkeit ein Thema, welches mich sehr beschäftigt und vor dem sich meiner Meinung nach unsere Gesellschaft viel zu sehr verschließt. Obdachlosigkeit ist ein Thema, das uns alle angeht, und das jeden von uns treffen kann – von einem Moment auf den anderen. Gerade in der heutigen Zeit, in der sich die Schere zwischen arm und reich immer weiter öffnet. Trotzdem gibt es gefühlt tausend Vorurteile gegenüber Obdachlosen und viel zu wenig Hilfsangebote, weil an allen Ecken und Enden die Helfer fehlen. Wir leben in einem Land, das zu den reichsten der Welt gehört, und trotzdem müssen Menschen hungern und auf der Straße leben – und kaum jemanden interessiert es. Das macht mich persönlich sehr betroffen. Deshalb fand ich es perfekt für Sterntaler, um auf das Thema einzugehen und dafür zu sensibilisieren.

 

Für das Cover gilt mein Dank erneut Marie Graßhoff, die schon das Titelbild für „Unter schwarzen Federn“ entworfen hat. Die Scherenschnitte stammen von Andrea Hagenauer, vielen lieben Dank dafür!

 

Nun freue ich mich schon auf den 13. Januar, wenn „Unter pinken Sternen“ erscheint, und wünsche euch bis dahin eine schöne Zeit!

Scherenschnitt Unter pinken Sternen

Alles Liebe

Eure Sabrina


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